6 Gründe für eine freie Trauung

Aktualisiert: Okt 8

In den letzten Jahren hat die freie Trauung bei Hochzeitspaaren immer mehr an Popularität gewonnen. Doch noch immer stelle ich fest, dass viele nicht wissen, was und vor allem für wen eine freie Trauung die ideale Hochzeitszeremonie ist. Die folgende Zusammenstellung gibt euch Aufschluss.


Ihr möchtet Individualität

Standesamtliche und kirchliche Trauung laufen oft nach streng vorgegebenen Leitlinien ab. Euren Wunsch nach Individualität kann ich euch bei der freien Trauung erfüllen. Weil dabei den Ideen und der Kreativität (fast) keine Grenzen gesetzt sind. Gemeinsam finden wir das, was zu euch passt.

Das beginnt schon bei der Wahl der Lokalität oder der Musik. Während der Trauung stehen dann eure Liebe und eure Geschichte im Mittelpunkt. Eure Verbundenheit wird mit einem persönlich für euch kreierten Ritual symbolisiert. Auch ein Erinnerungsgeschenk dürft ihr mitnehmen. Und falls ihr möchtet, dass euer Hund die Ringe bringt – kein Problem – auch das funktioniert, sofern er gut erzogen ist.


Euch schrecken religiöse Texte und Rituale eher ab

Oft höre ich von interessierten Brautpaaren diese Aussage: „Bei allen kirchlichen Hochzeiten, auf denen wir bisher waren, standen statt des Brautpaares die Religiosität und Gott im Vordergrund. Wir möchten eine Trauung, bei der es um uns geht, die genau zu uns passt.»

Eine freie – damit ist eine konfessionslose Trauung gemeint – ist dann die ideale Feier. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr bereits aus der Kirche ausgetreten seid oder einfach den bei der Taufe mitbekommenen Glauben nicht praktiziert. Eine freie Trauung kann aber trotzdem in einer Kirche oder Kapelle stattfinden. Ich durfte schon in verschiedenen Gotteshäusern Paare trauen. Informiert euch bei der entsprechenden Gemeinde.


Ihr seid ein gleichgeschlechtliches Paar

Auch wenn gleichgeschlechtliche Paare nun auch in der Schweiz rechtmässig die Ehe schliessen können, ist eine zeremonielle Trauung in der Kirche kaum möglich. Nicht aber eine freie Trauung. Denn bei dieser konfessionslosen Hochzeitszeremonie spielt die sexuelle Orientierung keine Rolle. Hier wird die Liebe zwischen zwei Menschen gefeiert und die ist geschlechtsneutral.

Foto Alexandra Rätzer


Ihr wollt draussen oder gar an einem ungewöhnlichen Ort heiraten

Anders als die standesamtliche Trauung – die nur in dafür vorgesehenen, geschlossenen Räumen stattfinden darf – könnt ihr eure freie Hochzeit dort feiern, wo ihr wollt: im Garten, auf dem Schiff, am Strand, in den Bergen, in einer Tropfsteinhöhle, im Wald und so weiter. Einige Ideen für tolle Lokalitäten findet ihr auf meiner Webseite. Wo darf ich euch trauen?

Foto Cramart


Jemand war schon mal verheiratet

Ehepartner, die bereits einmal kirchlich verheiratet waren, wird eine erneute katholische Trauung verweigert. Denn diese Kirche ist der Ansicht, dass die Eheschliessung vor Gott stattfindet und dies nur einmal im Leben geschehen kann. Ein zweites Mal katholisch heiraten kann nur, wessen vorheriger Ehepartner verstorben ist.

Eine freie Trauung ist aber auch dann möglich, wenn jemand von euch schon mal in der Kirche «Ja» gesagt hat oder , aus welchen Gründen auch immer, die frühere Ehe noch nicht annulliert ist. Bei dieser Liebeszeremonie können sogar Kinder aus früheren Beziehungen eingebunden werden oder ihr feiert eure Liebe auch nur zu zweit.


Ihr möchtet nicht standesamtlich heiraten

Es gibt Gründe, die Liebe zelebrieren zu wollen, auch ohne eine rechtliche Ehe einzugehen. Dies kann sein, weil es schwierig oder kostspielig ist, die nötigen Dokumente aus dem Ausland zu organisieren. Auch besteht der Nachteil, dass verwitwete Partner durch die zivilrechtliche Heirat das Recht der Witwenrente verlieren.

Die freie Trauung hat – wie übrigens auch die kirchliche – keine rechtlichen Auswirkungen. Ihr könnt damit eure Liebe feiern, auch «auf dem Papier» verheiratet zu sein. Und das mit Familie und Freunden oder auch nur als eine Hochzeit zu zweit.

Ihr gehört unterschiedlichen Religionen an

Paare, die verschiedenen Religionen angehören, müssen sich entscheiden, nach welchem Glaubensbekenntnis sie sich trauen lassen wollen. Das kann oft sehr schwer sein. Die freie Trauung ist konfessionsneutral und basiert auf weltlichen Werten. Wenn ihr möchtet, können auch Rituale aus anderen Kulturen eingebunden werden.



Ja, wir wollen eine freie Trauung!

Egal, welcher der oben genannte Grund ausschlaggebend dafür ist, dass ihr eine freie Trauung möchtet – ich traue euch gern und mit Leidenschaft. Wollt ihr mehr erfahren oder braucht ihr noch ein paar Ideen? Meldet euch, ich lade euch gerne zu einem kostenlosen Kennenlerngespräch ein. Dieses kann auch per Videotelefonie stattfinden.

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