Freie Taufe oder kirchliche Taufe? Die wichtigsten Unterschiede einfach erklärt.
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Freie Taufe oder kirchliche Taufe? Die wichtigsten Unterschiede einfach erklärt.

  • Autorenbild: zeremonienmitherz
    zeremonienmitherz
  • 13. Okt.
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. Okt.

Eltern werden ist ein grosser Schritt. Viele Paare möchten diesen besonderen Moment feiern. Gemäss Tradition zusammen mit den wichtigsten Menschen und mit einer Taufe. Doch nicht jede Familie fühlt sich in der Kirche zuhause. Sie wünschen sich die moderne, weltliche Variante - eine freie Taufe.


Immer mehr Eltern entscheiden sich daher für eine Willkommensfeier oder Namensfest. Diese Form bietet die Möglichkeit, das Kind auf liebevolle, aber konfessionsneutrale Weise in der Familie und im Leben willkommen zu heissen.


Doch worin genau unterscheiden sich freie und kirchliche Taufen – und welche Form passt zu euch?


kirchliche versus freie Taufe

Bedeutung und Symbolik

⛪ Die kirchliche Taufe ist ein Sakrament. Sie hat eine religiöse Bedeutung und drückt die Aufnahme des Kindes in die Glaubensgemeinschaft aus.

❤️ Bei der freien Taufe steht nicht der Glaube im Vordergrund, sondern die Liebe – die Verbindung zwischen Eltern, Kind und Familie. Sie eignet sich besonders, wenn ihr eurem Kind keinen festen Glauben aufzwingen wollt. Denn die freie Taufe ist ein Fest des Lebens, offen für

alle Weltanschauungen und Religionen.


Freie Taufe versus kirchliche Taufe

Wo findet die Feier statt?

⛪ Bei der kirchlichen Taufe ist der Ort meist klar: eine Kirche oder Kapelle.

❤️ Eine freie Taufe hingegen findet dort statt, wo es für euch richtig anfühlt – vielleicht im eigenen Garten, in einer gemütlichen Eventlokalität, einem Restaurant mit schöner Aussicht oder sogar in einer Waldhütte mitten in der Natur. Diese Freiheit macht jede Feier einzigartig, ob festlich, entspannt oder ganz natürlich.



 


Gestaltung und Ablauf

⛪ Bei der kirchlichen Taufe wird das Kind in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Ein fester Ablauf, sowie der Ort, Inhalt, Texte und Musik sind meist vorgegeben und richten sich nach dem Glauben. Dieser steht hier im Zentrum.

❤️ Die freie Taufe dagegen ist so individuell wie eure Familie: Ihr könnt den Ablauf kreativ gestalten und die Elemente wählen, die zu euch passen – Musik von Kinderliedern bis Pop, Rituale, persönliche Worte oder Beiträge von Familie und Freunden. Es geht darum, dem Kind gute Wünsche sowie seinen Namen mit auf den Lebensweg zu geben, gerne auch unter Einbezug von Symbolen.


Als Zeremoniengestalterin helfe ich euch, all das zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden, sodass es sich echt und persönlich anfühlt.

 

Sprache und Atmosphäre

⛪ Die kirchliche Feier hat einen feierlich-religiösen Ton. Biblische Texte werden standardmässig vorgetragen und das Kind mit gesegnetem Wasser getauft.

Die ❤️ freie Zeremonie ist wesentlich lockerer, individueller und emotionaler. Meine Sprache ist verständlich, herzlich und auf das Kind und eure Familie abgestimmt. Freudentränen dürfen fliessen, es darf gelacht und geklatscht werden. Auch ein feierlicher Taufakt füge ich jeweils ein – gerne auch mit Wasser.


Zeremonienleiterin mit Herz - freie Taufe

Wer leitet die Zeremonie?

⛪ Bei der kirchlichen Taufe übernimmt das der Pfarrer, die Pfarrerin oder ein Seelsorger.

❤️ Bei einer freien Taufe seid ihr als Familie frei, wem ihr die Gestaltung übergeben oder dies gar selbst machen möchtet. Für einen komplikationslosen, harmonischen Ablauf empfiehlt es sich, für die Zeremonie Unterstützung bei einer professionellen Rednerin oder Redner zu holen.



Auf meiner Webseite erfährt ihr, wie ich auch eure freie Taufe gestalten könnte – liebevoll, persönlich und ganz ohne starre Regeln.

 


Welche Rolle haben Gotti und Götti beziehungsweise die Paten?

⛪ Die Paten – in der Schweiz Gotti und Götti genannt – sollen das Kind im christlichen Glauben unterstützen, ihm diesen näherbringen und es auf seinem Glaubensweg wie Kommunion oder Konfirmation begleiten. Sie sind eine Vertrauensperson für Kind und Eltern. Das Patenamt ist eine kirchliche Verpflichtung, keine rechtliche. Entgegen der weitläufigen Meinung besteht auch kein automatisches Sorgerecht. Gewählt werden meist zwei Personen, eine pro Geschlecht. Bei der Tauffeier halten sie oft das Kind am Taufbecken und zünden die Taufkerze an.

❤️ Auch bei der freien Taufe können Gotti, Götti beziehungsweise Paten ernannt werden. Die Anzahl und das Geschlecht spielen keine Rolle. Ihr als Eltern sucht euch Vertrauenspersonen aus, die euer Kind durchs Leben begleiten sollen – unabhängig ihrer Konfession. Im Vordergrund steht die Aufgabe, dem Kind ein erwachsener Freund zu sein. Bei der freien Taufe bringt dieses ehrenvolle Amt eine moralische jedoch ebenfalls keine rechtliche Verpflichtung mit. Dafür müsste das Sorgerecht amtlich geregelt werden. Gotti und Götti können während der freien Taufe individuelle Aufgaben zugeteilt werden wie Wünsche vortragen, Lebenskerze entzünden oder eine symbolische Urkunde unterzeichnen.

 

Fazit: Das Herz entscheidet ❤️

Ob frei oder kirchlich – jede Taufe ist ein Herzensmoment.


⛪ Bei der religiösen Taufe wird die Zugehörigkeit zu Gott symbolisiert und versprochen im Glauben zu leben. Im Gegenzug verspricht Gott der Person, die getauft wird, sie zu lieben, egal was geschieht.

❤️ Die freie Taufe – auch Willkommensfeier oder Namensfest genannt – wird das Familienglück und die Liebe zum Kind zelebriert. Sie bietet Raum für Individualität und Kreativität.


Wenn ihr euch wünscht, dass eure Feier persönlich, berührend und konfessionsfrei wird, begleite ich euch gern mit Ideen, Ritualen und Worten, die Mitten ins Herz treffen.


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